Smarte Garagentoröffner: Die neue Art, Garagen zu öffnen

Mit dem Auto bis vor die Garage fahren. Aussteigen. Und das schwere Garagentor manuell öffnen. Das war bis vor wenigen Jahrzehnten noch gang und gäbe. Muskelkraft war gefragt und nicht selten verzogen sich die Tore mit der Zeit, sodass ein sicheres Verschließen nicht mehr möglich war. Eine neue Erfindung musste her: der elektrische Garagentorantrieb. Viele werteten ihre Garage damit auf und machten so aus einem mechanischen Tor ein elektrisches. Mittlerweile ist das Wörtchen „smart“ in aller Munde und bringt einen neuen Twist in die Diskussion rund um den Antrieb von Garagentoren. Was vor ein paar Jahrzehnten noch wie eine futuristische Träumerei klang, ist mittlerweile Realität: Garagentore können in ein bestehendes Smart Home integriert werden und lassen sich bequem mit dem Handy öffnen. Welche Vorteile damit verbunden sind und was Sie hierfür brauchen, verraten wir Ihnen im Folgenden. 

Elektrisches Garagentor als Grundlage

Wer darüber nachdenkt, sein Garagentor mit dem Handy zu öffnen, braucht als Grundlage erst einmal einen elektrischen Garagentorantrieb. Dieser kann heutzutage nahezu mit jedem Garagentor verbunden werden. Wichtig hierbei ist nur, dass der Antrieb auch für das jeweilige Tor ausgelegt ist und über die nötige Zugkraft verfügt. In den meisten Fällen kommt dabei eine Kette oder ein Zahnriemen zum Einsatz, seltener ein Spindelantrieb. Kettenantriebe sind in der Regel lauter, dafür leistungsstärker und langlebiger als die leisere Zahnriemen-Variante. Für den Garagentorantrieb brauchen Sie zudem eine Steckdose für den Stromanschluss. Wer über keinen Strom in der Garage verfügt, kann auf Modelle mit Solar- oder Akkubetrieb ausweichen. Inkludiert sind außerdem Handsender, mit denen sich das Garagentor bequem vom Auto aus öffnen lässt. Wer möchte, kann noch zusätzlich Codetaster anbringen. 

Bluetooth- oder WLAN-Verbindung

Wer nun das Garagentor mit dem Smartphone koppeln möchte, braucht entweder von Vornherein einen Antrieb, der bereits ein Funk-Modul eingebaut hat oder kann ein bestehendes Tor mit einem Funk-Empfänger oder WLAN-Gateway nachrüsten. Wollen Sie einen elektrischen Torantrieb mit einem smarten Garagentoröffner nachrüsten, achten Sie darauf, dass dieser den Antrieb auch unterstützt. Und: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie WLAN oder Bluetooth nutzen möchten:

  • Mit Garagentorantrieben und -öffnern mit WLAN sind Sie geographisch ungebunden und können das Tor auch von unterwegs steuern. Damit lässt sich das Garagentor außerdem mit einem Smart Home verbinden, wodurch Ihnen weitere Funktionen offenstehen: So können Sie etwa bestimmte Uhrzeiten einprogrammieren, zu denen sich das Tor automatisch öffnen oder schließen soll oder Sie lassen sich mittels Sensoren Wetterdaten liefern, bevor Sie das Haus verlassen. 

  • Mit Garagentorantrieben und -öffnern mit Bluetooth sind Sie eingeschränkter, was Ihren Bewegungsradius betrifft: Dieses System funktioniert nur, wenn Sie sich unmittelbar vor dem Tor befinden bzw. Ihr Smartphone das Funkmodul erfassen kann. 

In beiden Fällen lässt sich das Garagentor so mittels einer App auf Ihrem Handy öffnen. Wer es lieber per Sprachsteuerung oder Google Assistant bewegt, braucht zwingend die WLAN-Variante. Achten Sie hierbei darauf, dass das Signal auch wirklich bis zur Garage reicht – im Zweifelsfall müssen Sie es mit einem Repeater verstärken. 

Vorteile einer smarten Garage

Neben den bereits genannten Vorteilen – je nach Variante – bringt eine smarte Garage noch weitere positive Aspekte mit sich:

  • Wer das Garagentor mit dem Handy öffnet, läuft nicht Gefahr, den Funksender zu vergessen und damit vor der verschlossenen Garage zu stehen. Denn Ihr Smartphone haben Sie wohl, wie die meisten Menschen, mittlerweile immer dabei.

  • Die meisten smarten Empfänger am Garagentorantrieb bieten die Verbindung mit mehreren Handys an. Das heißt: Mehrere Familienmitglieder können das Garagentor steuern.

  • Ist die Garage mit dem Haus verbunden, sparen Sie sich den Schlüssel oder können Ihr Zuhause auch dann betreten, wenn Sie Ihren Schlüssel einmal vergessen haben.

  • Wer die smarte Garage mit dem Smart Home koppelt, kann dem Postboten Zutritt gewähren, sodass dieser Pakete sicher im Inneren der Garage ablegen kann.

Smart oder nicht smart – das ist hier die Frage

Welcher Garagentorantrieb der Richtige für Sie ist, hängt von vielen Faktoren ab. In erster Linie kommt es darauf an, ob für Sie ein Handsender oder ein Codetaster ausreichen oder ob Sie eine smarte Garage haben möchten, die alle Stückerl spielt. Möchten Sie zum Beispiel noch weitere Funktionen Ihres Smart Homes damit verbinden oder die Garage gar per Sprachsteuerung öffnen? Dann sollten Sie sich unbedingt für eine WLAN-Variante entscheiden. Wir helfen Ihnen gerne bei der Entscheidungsfindung und beraten Sie auf Ihrem Weg hin zu einer modernen Garage.

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