Garage einbruchsicher machen: Die wichtigsten Aspekte

Die Einbruchszahlen sind seit Jahren hoch. Und immer wieder sind wir mit Schlagzeilen konfrontiert, die von Diebstählen handeln. Daher ist das Thema Einbruchschutz für die meisten Menschen untrennbar mit einem Hausbau oder -kauf verbunden. Schließlich soll das eigene Hab und Gut optimal geschützt werden. So manch einer vergisst dabei allerdings auf die Garage. Doch egal, ob Fahrzeuge, Hobbyequipment wie Boote, Skier oder Hebebühne, oder Garten- und Balkonzubehör – hier wird mittlerweile vieles gelagert, was uns Besitzern lieb und teuer ist. Auch die Garage verlangt daher nach ein paar Maßnahmen. Aber welche Punkte sind dabei essenziell? Wir stellen die wichtigsten Aspekte vor, die eine Garage einbruchsicher machen.  

Eine einbruchsichere Garage: Vom Tor bis zur Kamera 

Beim Thema Einbruchschutz ist vor allem ein Faktor ausschlaggebend: Zeit. Daher zielen die meisten einbruchhemmenden Maßnahmen darauf ab, eventuellen Einbruchsversuchen so lange wie möglich standzuhalten. Denn je mehr Zeit verstreicht, bis sich ein Dieb Zutritt verschaffen kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es sich anders überlegt und aus Angst, erwischt zu werden, flüchtet. Oft spielen dabei offensichtliche Sicherheitsmaßnahmen eine Rolle, wie etwa eine gut platzierte Kamera oder ein Bewegungsmelder samt Lichtquelle. Das kann schon dazu führen, dass Langfinger wieder das Weite suchen. Daneben sollten Sie sich vor allem auf die Komponenten Garagentor und Türen konzentrieren, um die Garage einbruchsicher zu machen:  

  • Garagentor: Das Tor zu öffnen, ist immer noch der einfachste Weg für Diebe, ins Innere zu gelangen. Daher sollten Sie zuerst hier ansetzen. Wer eine neue Garage baut, kann sich gleich für ein modernes, einbruchhemmendes Tor entscheiden. Wichtig hierbei sind ein robuster Aufbau, ein sicheres Schloss, eine Verriegelung sowie ein geprüfter Einbruchschutz. Viele unserer Normstahl Garagentore erreichen beispielsweise mit einem Schutzbeschlag den Einbruchschutz der Schutzstufe SKG 2 nach NEN 5096. Schwieriger wird es, wollen Sie ein altes Garagentor einbruchsicher machen. Zwar lassen sich manche Tore nachträglich aufrüsten – etwa mit sicheren Schlosszylindern, einem Schutz gegen das Aufhebeln oder robusteren Beschlägen –, meist ist dies allerdings mit einem hohen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden.
 
  • Torantrieb: Von Vorteil sein kann außerdem eine automatische Torverriegelung. Dieses Sicherheitsfeature, das sich in der Antriebsschiene des Garagentors befindet, sorgt dafür, dass das Garagentor nicht gewaltsam aufgehebelt werden kann. Noch sicherer wird es, wenn Sie auf einen elektrischen Garagenöffner, zum Beispiel in Kombination mit einem Codetaster oder einer Funk-Fernbedienung, setzen.
 
  • Türen: Wer über eine Garage mit einer oder mehreren Türen verfügt, sollte auch diese bei den Maßnahmen nicht außer Acht lassen. Denn Türen stellen häufig den größten Schwachpunkt einer Garage in puncto Einbruchschutz dar. Garagentüren müssen im Wesentlichen genauso sicher sein wie die Haustüre. Vor allem dann, wenn es von der Garage einen direkten Zugang zum Haus gibt. Achten Sie allen voran auf ein sicheres und widerstandsfähiges Schloss, um den Dieben das Aushebeln zu erschweren. Alternativ können Sie einen Panzerriegel anbringen. Oder aber Sie entscheiden sich gleich für eine Sicherheitstür, die mit Stahl oder einem anderen Material verstärkt wurde.
 
  • Bewegungsmelder: Wie bereits erwähnt, können auch Bewegungsmelder sinnvoll sein. Diese Geräte erkennen Bewegungen innerhalb eines bestimmten Bereichs und lösen auf Wunsch ein Flutlicht oder gar einen Alarm aus. Damit werden Sie rasch auf Bewegungen auf Ihrem Grundstück aufmerksam gemacht und Einbrecher flüchten meist innerhalb von Sekunden. Moderne Bewegungsmelder sind bereits so konzipiert, dass Sie sich eine Nachricht auf Ihr Smartphone senden lassen können, stellt das Gerät eine ungewöhnliche Bewegung fest. Wer auf Nummer Sicher gehen will, installiert einen weiteren Bewegungsmelder im Inneren der Garage. Oder aber Sie setzen auf eine erweiterte Anwesenheitssimulation, beispielsweise mit einem Radio, das sich ebenso automatisch einschaltet. Dies vermittelt den Eindruck, als ob sich jemand in der Garage befände.
 
  • Überwachungskamera: Ebenso können Sie Überwachungskameras anbringen, die im Falle eines Einbruches wertvolle Beweise liefern. Hausbesitzer können Ihr Eigentum damit aber auch aus der Ferne überwachen, etwa wenn sie im Urlaub sind. Oft werden Diebe sogar schon durch das alleinige Vorhandensein einer Kamera abgeschreckt – eine sichtbare Positionierung ist daher ratsam.
 
  • Alarmanlage: Wem das noch nicht reicht, der entscheidet sich für eine Alarmanlage. Nähert sich eine unbefugte Person dem Garagentor oder der Einfahrt, wird ein Warnsignal ausgelöst. Doch Achtung: Beachten Sie, dass dabei ein häufiges Ein- und Ausschalten nötig ist, wenn Sie selbst oder Familienmitglieder den Garagenbereich betreten. Ansonsten wecken Sie womöglich regelmäßig die Nachbarschaft auf.

 

Sicherheit ist einer unserer zentralen Werte  

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, dieses Sprichwort gilt auch für die Garage. Oder anders ausgedrückt: Seien Sie in puncto Einbruchschutz lieber übervorsichtig, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Und vertrauen Sie dabei am besten auf Hersteller, die das Thema Sicherheit genauso ernst nehmen, wie Sie. Bei Normstahl gehört es zu unseren zentralen Werten, genauso wie Tradition, Qualität und Garantie. 

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